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Thermowood Amescla ist thermisch modifiziertes Holz der Holzart Amescla (Trattinnickia spp.), die aus Südamerika stammt. Amescla besitzt von Natur aus eine relativ gleichmäßige Struktur mit einer dezenten bis mittelstarken Maserung. Im Gegensatz zu Thermo-Fraké weist Thermo-Amescla in der Regel keine charakteristischen Pinholes auf, wodurch das Holz eine ruhigere und geradlinigere Optik erhält. Amescla ist von Natur aus keine besonders dauerhafte Holzart, durch die thermische Modifizierung werden die Eigenschaften des Holzes jedoch erheblich verbessert. Dank dieser Behandlung nimmt das Holz weniger Feuchtigkeit auf, arbeitet weniger und wird widerstandsfähiger gegen Holzfäule und Witterungseinflüsse. Thermo-Amescla erreicht dadurch die Dauerhaftigkeitsklasse 2 und erhält eine schöne warme braune bis dunkelbraune Farbe. Diese warme Farbe in Kombination mit der ruhigen Optik macht die Holzart besonders geeignet für Anwendungen im Außenbereich, beispielsweise für Fassadenverkleidungen und sichtbare Holzkonstruktionen.

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Dank seiner hohen Formstabilität und Dauerhaftigkeit ist Thermoholz-Amescla eine interessante Wahl für zahlreiche Anwendungen im Außenbereich. Die Holzart wird unter anderem für Fassadenverkleidungen, Zäune, Tore, Überdachungen, Poolhäuser und andere Holzkonstruktionen im Außenbereich verwendet. Durch die thermische Behandlung ist das Holz weniger anfällig für Quellen und Schwinden und bleibt dadurch auch bei wechselnden Witterungsbedingungen vergleichsweise formstabil. Wird Thermowood Amescla unbehandelt im Außenbereich eingesetzt, vergraut das Holz unter dem Einfluss von Sonnenlicht und Witterung im Laufe der Zeit auf natürliche Weise. Diese Vergrauung hat keinen negativen Einfluss auf die Dauerhaftigkeit oder die technischen Eigenschaften des Holzes.

Was ist Thermoholz?
Thermoholz ist thermisch modifiziertes Holz. Dabei wird das Holz bei hohen Temperaturen von über 180 °C und unter kontrollierten Bedingungen mit Wärme und Wasserdampf behandelt. Dem Holz werden während dieses Prozesses keine chemischen Holzschutzmittel zugesetzt. Durch die thermische Modifikation verändern sich die Eigenschaften des Holzes dauerhaft. Das Holz nimmt anschließend deutlich weniger Feuchtigkeit auf und besitzt ein wesentlich geringeres Quell- und Schwindverhalten. Dadurch ist Thermoholz dimensionsstabiler und widerstandsfähiger gegenüber holzzerstörenden Pilzen als unbehandeltes Holz. Gleichzeitig sinkt die Holzfeuchte deutlich und das Holz wird leichter. Die thermische Behandlung verleiht dem Holz außerdem seine charakteristische warme braune Farbgebung.

Die thermische Modifikation macht das Holz jedoch nicht mechanisch stärker. Im Gegenteil: Thermoholz ist etwas spröder und weniger elastisch als unbehandeltes Holz. Besonders bei dünnen Profilen, an den Stirnseiten und bei der Befestigung sollte daher sorgfältig gearbeitet werden. Wir empfehlen, Schraublöcher vorzubohren und geeignete Befestigungsmittel zu verwenden. Thermoholz kann nach der Herstellung einen charakteristischen, leicht rauchigen bzw. gerösteten Holzgeruch besitzen. Dieser Geruch nimmt mit der Zeit deutlich ab. Da für die thermische Modifikation keine chemischen Holzschutzmittel erforderlich sind und häufig schnell wachsende Holzarten wie Fichte und Kiefer verwendet werden, kann Thermoholz eine ressourcenschonende Alternative zu natürlich dauerhaften tropischen Holzarten sein.