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Thermowood|2
|[TIPS]
- Thermoholz ist weniger flexibel und dadurch etwas empfindlicher gegenüber Beschädigungen, beispielsweise beim Transport. Auch das Risiko von Rissbildung ist insbesondere an dünneren Bereichen wie der Feder eines Nut-und-Feder-Profils etwas höher. Wir empfehlen daher, grundsätzlich etwa 8–10 % zusätzliches Holz zu bestellen. So haben Sie ausreichend Material für ein hochwertiges Endergebnis zur Verfügung.
- Aufgrund möglicher Trocknungsrisse an den Enden empfehlen wir, mindestens 10 cm zusätzliche Länge als Verschnitt einzuplanen.
- Vermeiden Sie im Außenbereich direkten Kontakt des Holzes mit dem Erdreich.
- Eine fachgerechte Montage ist entscheidend für ein dauerhaft gutes Ergebnis. Achten Sie insbesondere auf eine ausreichende Hinterlüftung, eine geeignete Unterkonstruktion und die richtige Befestigung mit passenden Befestigungsmitteln.
- Wir empfehlen grundsätzlich eine Befestigung mit Schrauben, insbesondere im Außenbereich. Nägel oder Klammern sind für viele Anwendungen weniger geeignet; auch vom Verkleben raten wir ab.
- Bohren Sie das Holz vor der Verschraubung möglichst immer vor. Dadurch entstehen beim Befestigen weniger Spannungen im Holz und das Risiko von Rissbildung wird reduziert. Besonders bei Holzarten, die vergleichsweise schnell reißen können – beispielsweise Nadelhölzern wie Fichte und Kiefer – ist dies zu empfehlen.
- Verwenden Sie hochwertige Schrauben mit ausreichender Elastizität, insbesondere im Außenbereich. So können die Schrauben die natürlichen Holzbewegungen durch Quellen und Schwinden besser aufnehmen.
- Nach dem Ablängen empfehlen wir, die Stirnseiten mit einer geeigneten Hirnholzversiegelung zu behandeln. Dadurch lässt sich die Entstehung von Rissen an den Holzenden reduzieren.
- Wird das Holz nicht kurzfristig verarbeitet, sollte es in einer möglichst stabilen Umgebung gelagert werden – vorzugsweise gut belüftet und im Außenbereich. Vermeiden Sie dabei direkte und intensive Sonneneinstrahlung
- Die Stirnseiten sind häufig nicht behandelt. Wir empfehlen daher, diese nach dem Sägen selbst mit einem geeigneten Imprägnier- bzw. Holzschutzmittel zu behandeln.
- Gartenholz kann mit Holzöl oder Lasur behandelt werden, um die natürliche Verfärbung zu verlangsamen. Eine solche Behandlung muss in regelmäßigen Abständen erneuert werden. Wie häufig dies erforderlich ist, hängt von der jeweiligen Einbausituation und Witterungsbelastung ab.
- Durch eine Behandlung mit Lasur oder Farbe kann die Lebensdauer des Holzes zusätzlich verlängert werden.
|[NORM]
- Thermoholz kann insbesondere anfangs einen deutlich wahrnehmbaren, charakteristischen Holzgeruch aufweisen.
- Rechnen Sie mit einer geringen Überlänge von etwa 0,2 bis 2 cm gegenüber der bestellten Länge. Dadurch bleibt etwas Spielraum, um das Holz selbst sauber und rechtwinklig auf das gewünschte Endmaß zu sägen.
- Typische Trocknungsrisse können vorkommen. Insbesondere an den Stirnseiten treten kleinere Risse häufiger auf.
- Im Thermoholz können Risse mit einer Breite von etwa 1–3 mm vorkommen. Diese treten insbesondere auf der Vorder- bzw. Sichtseite auf, da das Holz dort stärker Feuchtigkeit aufnimmt und wieder abgibt.
- Bei Thermoholz gibt es grundsätzlich eine einseitige Sichtseite.
- Für unser gesamtes Gartenholz gilt: Eine fachgerechte Montage mit einer geeigneten Befestigung, passenden Materialien, einer ausreichenden Unterkonstruktion und guter Hinterlüftung ist entscheidend für ein schönes und dauerhaftes Endergebnis.
- Gartenholz nimmt bei höherer Feuchtigkeit Wasser auf und quillt; beim Trocknen gibt es Feuchtigkeit wieder ab und schwindet. Dadurch können sich insbesondere Breite und Dicke des Holzes merklich verändern. Auf die Länge hat dieser natürliche Vorgang dagegen nur einen sehr geringen Einfluss. Maßabweichungen durch diese Holzbewegung lassen sich nicht vollständig vermeiden. Als natürliche Folge können Verformungen und Risse entstehen. Solche Risse beeinträchtigen die Festigkeit, Stabilität und Dauerhaftigkeit des Holzes in der Regel nicht. Je nach Witterung können sie sich später auch wieder nahezu vollständig schließen.
- Gartenholz ist Bauholz für den Außenbereich. Kleinere Dellen, Druckstellen, beschädigte Kanten oder leichte Hobelstellen sind daher zulässig.
- Gartenholz wird häufig grob auf Länge gesägt, beispielsweise mit einer Kettensäge.
- Farbe und Farbton können sich zwischen einzelnen Holzprodukten unterscheiden. Auch innerhalb eines einzelnen Holzstücks können unterschiedliche Farbtöne auftreten. Holz ist ein natürliches und einzigartiges Material. Wird es unbehandelt im Außenbereich eingesetzt, vergraut die Oberfläche mit der Zeit und entwickelt einen zunehmend gleichmäßigen Grauton.
- Rissbildung ist eine natürliche Folge des Trocknungsprozesses und lässt sich nicht vollständig verhindern. Als Faustregel gilt: Je frischer bzw. feuchter das Holz ist und je stärker es noch trocknen muss, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit von Trocknungsrissen. Auch bei größeren Querschnitten treten in der Regel stärkere und zahlreichere Risse auf.
- An den Stirnseiten können unvermeidbare Endrisse bzw. Trocknungsrisse vorkommen. Möchten Sie diese Bereiche nicht mitverarbeiten, empfehlen wir, die nächstlängere verfügbare Länge zu bestellen. So haben Sie ausreichend Überlänge und können das Holz selbst ohne die betroffenen Endbereiche auf Maß sägen.
|[PLUS]
- Dauerhaft und optisch ansprechend
- Leicht, trocken, formstabil und dimensionsstabil
- Umweltbewusste und ressourcenschonende Holzwahl
|[MIN]
- Empfindlicher gegenüber Beschädigungen durch die geringere Flexibilität
|[GEBRUIK]
- Für langlebige Fassaden- und Wandverkleidungen
- Hochwertiges Gartenholz für sichtbare Anwendungen