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Thermo Limba|2
Fraké stammt aus Westafrika und besitzt eine lebendige, leicht rustikale Optik. Die Holzart – auch als Limba bekannt – zeichnet sich durch eine markante Maserung und zahlreiche sehr kleine Pinholes aus, die dem Holz seinen charakteristischen und natürlichen Ausdruck verleihen. Fraké ist ein tropisches Laubholz mit vergleichsweise geringer natürlicher Dauerhaftigkeit und wird deshalb besonders häufig thermisch modifiziert angeboten. Unbehandeltes Fraké wird etwa der Dauerhaftigkeitsklasse 4 zugeordnet, während thermisch modifiziertes Fraké – je nach Behandlungsverfahren – eine deutlich höhere Dauerhaftigkeit bis hin zur Klasse 1 erreichen kann. Thermo-Fraké ist besonders dimensionsstabil, langlebig und besitzt ein deutlich reduziertes Quell- und Schwindverhalten. Durch die thermische Behandlung verändert sich die ursprünglich helle Farbe zu einem warmen Dunkelbraun. Aufgrund dieser dunklen, hochwertigen Optik wird thermisch modifiziertes Fraké auch häufig als Fraké Noir bezeichnet.
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Thermo-Fraké ist eine interessante und ressourcenschonende Wahl für hochwertige Außenanwendungen. Limba wächst vergleichsweise schnell und eignet sich dadurch gut als Ausgangsmaterial für die thermische Modifikation. Thermo-Fraké wird besonders gerne als dekoratives Fassaden- und Gartenholz eingesetzt und eignet sich unter anderem für Fassadenverkleidungen, Sichtschutzzäune, Gartentore, Überdachungen, Poolhäuser, Terrassen und Holzdecks. Wird Thermo-Fraké unbehandelt im Außenbereich verwendet, vergraut die Oberfläche unter Einfluss von UV-Strahlung und Witterung mit der Zeit auf natürliche Weise. Diese Vergrauung betrifft hauptsächlich die Oberfläche und hat keinen negativen Einfluss auf die Dauerhaftigkeit des thermisch modifizierten Holzes.
Was ist Thermoholz?
Thermoholz ist thermisch modifiziertes Holz. Dabei wird das Holz bei hohen Temperaturen von über 180 °C und unter kontrollierten Bedingungen mit Wärme und Wasserdampf behandelt. Dem Holz werden während dieses Prozesses keine chemischen Holzschutzmittel zugesetzt. Durch die thermische Modifikation verändern sich die Eigenschaften des Holzes dauerhaft. Das Holz nimmt anschließend deutlich weniger Feuchtigkeit auf und besitzt ein wesentlich geringeres Quell- und Schwindverhalten. Dadurch ist Thermoholz dimensionsstabiler und widerstandsfähiger gegenüber holzzerstörenden Pilzen als unbehandeltes Holz. Gleichzeitig sinkt die Holzfeuchte deutlich und das Holz wird leichter. Die thermische Behandlung verleiht dem Holz außerdem seine charakteristische warme braune Farbgebung.
Die thermische Modifikation macht das Holz jedoch nicht mechanisch stärker. Im Gegenteil: Thermoholz ist etwas spröder und weniger elastisch als unbehandeltes Holz. Besonders bei dünnen Profilen, an den Stirnseiten und bei der Befestigung sollte daher sorgfältig gearbeitet werden. Wir empfehlen, Schraublöcher vorzubohren und geeignete Befestigungsmittel zu verwenden. Thermoholz kann nach der Herstellung einen charakteristischen, leicht rauchigen bzw. gerösteten Holzgeruch besitzen. Dieser Geruch nimmt mit der Zeit deutlich ab. Da für die thermische Modifikation keine chemischen Holzschutzmittel erforderlich sind und häufig schnell wachsende Holzarten wie Fichte und Kiefer verwendet werden, kann Thermoholz eine ressourcenschonende Alternative zu natürlich dauerhaften tropischen Holzarten sein.
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- Fraké Noir weist typischerweise sehr viele kleine Pinholes auf. Diese feinen Löcher gehören zum charakteristischen Erscheinungsbild der Holzart und sind kein Qualitätsmangel.