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Abachi – auch als Ayous bekannt – stammt aus Westafrika und besitzt von Natur aus eine warme, relativ helle weißlich-gelbe bis gelbliche Farbgebung. Charakteristisch sind die ruhige, überwiegend geradfaserige und gleichmäßige Struktur sowie die geringe Anzahl an Ästen. Abachi ist ein leichtes tropisches Laubholz mit einer geringen natürlichen Dauerhaftigkeit und wird deshalb für Außenanwendungen besonders häufig thermisch modifiziert. Unbehandeltes Abachi wird der Dauerhaftigkeitsklasse 5 zugeordnet. Thermisch modifiziertes Abachi – kurz Thermo-Abachi – erreicht je nach Behandlungsverfahren eine deutlich höhere Dauerhaftigkeit bis hin zur Klasse 1–2. Thermo-Abachi ist besonders dimensions- und formstabil und besitzt ein deutlich reduziertes Quell- und Schwindverhalten. Durch die thermische Behandlung verändert sich die ursprünglich helle Holzfarbe zu einem attraktiven warmen Braunton, häufig mit leicht rötlichem Schimmer. Zusammen mit der gleichmäßigen, ruhigen Maserung entsteht eine moderne und hochwertige Optik, die sich besonders gut für sichtbare Anwendungen im Außenbereich eignet.

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Thermo-Abachi kann bei nachweislich verantwortungsvoller Herkunft eine ressourcenschonende Wahl für langlebige Außenanwendungen sein. Das Holz wird besonders gerne als hochwertiges Fassaden- und Gartenholz eingesetzt und eignet sich unter anderem für Fassadenverkleidungen, Sichtschutzzäune, Gartentore, Überdachungen, Poolhäuser, Terrassen und Holzdecks. Wird Thermo-Abachi unbehandelt im Außenbereich verwendet, vergraut die Oberfläche unter Einfluss von UV-Strahlung und Witterung mit der Zeit auf natürliche Weise. Diese Vergrauung betrifft hauptsächlich die Oberfläche und hat keinen negativen Einfluss auf die Dauerhaftigkeit des thermisch modifizierten Holzes.

Was ist Thermoholz?
Thermoholz ist thermisch modifiziertes Holz. Dabei wird das Holz bei hohen Temperaturen von über 180 °C und unter kontrollierten Bedingungen mit Wärme und Wasserdampf behandelt. Dem Holz werden während dieses Prozesses keine chemischen Holzschutzmittel zugesetzt. Durch die thermische Modifikation verändern sich die Eigenschaften des Holzes dauerhaft. Das Holz nimmt anschließend deutlich weniger Feuchtigkeit auf und besitzt ein wesentlich geringeres Quell- und Schwindverhalten. Dadurch ist Thermoholz dimensionsstabiler und widerstandsfähiger gegenüber holzzerstörenden Pilzen als unbehandeltes Holz. Gleichzeitig sinkt die Holzfeuchte deutlich und das Holz wird leichter. Die thermische Behandlung verleiht dem Holz außerdem seine charakteristische warme braune Farbgebung.

Die thermische Modifikation macht das Holz jedoch nicht mechanisch stärker. Im Gegenteil: Thermoholz ist etwas spröder und weniger elastisch als unbehandeltes Holz. Besonders bei dünnen Profilen, an den Stirnseiten und bei der Befestigung sollte daher sorgfältig gearbeitet werden. Wir empfehlen, Schraublöcher vorzubohren und geeignete Befestigungsmittel zu verwenden. Thermoholz kann nach der Herstellung einen charakteristischen, leicht rauchigen bzw. gerösteten Holzgeruch besitzen. Dieser Geruch nimmt mit der Zeit deutlich ab. Da für die thermische Modifikation keine chemischen Holzschutzmittel erforderlich sind und häufig schnell wachsende Holzarten wie Fichte und Kiefer verwendet werden, kann Thermoholz eine ressourcenschonende Alternative zu natürlich dauerhaften tropischen Holzarten sein.