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Kiefer imprägniert|2
Kiefernholz ist ein Nadelholz verschiedener europäischer Pinus-Arten und zeichnet sich durch seinen günstigen Preis und seine gute Bearbeitbarkeit aus. Charakteristisch sind die helle gelblich-weiße bis leicht rötliche Farbgebung, eine deutlich sichtbare Fladerung und vergleichsweise viele, teilweise größere Äste. Kiefer gehört neben Fichte zu den am häufigsten verwendeten Nadelhölzern und wird vor allem als Bau- und Konstruktionsholz eingesetzt. Unbehandeltes Kiefernholz besitzt nur eine geringe natürliche Dauerhaftigkeit und ist für eine dauerhaft ungeschützte Verwendung im Außenbereich nur eingeschränkt geeignet. Für Außenanwendungen bieten wir deshalb ein umfangreiches Sortiment an kesseldruckimprägniertem Kiefernholz (KDI) an. Bei der Kesseldruckimprägnierung werden Holzschutzmittel unter Druck tief in das Holz eingebracht. Dadurch wird das Holz deutlich widerstandsfähiger gegenüber Feuchtigkeit, holzzerstörenden Pilzen und Insekten und eignet sich wesentlich besser als Bau- und Gartenholz für den Außenbereich.
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Aufgrund seiner gut imprägnierbaren Splintholzbereiche eignet sich Kiefer besonders gut für die Kesseldruckimprägnierung. Durch diese Behandlung können innerhalb eines Holzprodukts deutliche Farbunterschiede sowie kleinere grünliche Flecken oder Punkte entstehen. Diese gehören zum typischen Erscheinungsbild von frisch kesseldruckimprägniertem Holz und verblassen mit zunehmender Bewitterung. Kesseldruckimprägnierte Kiefer ist besonders beliebt als preisgünstiges Bau- und Konstruktionsholz für den Außenbereich. Typische Anwendungen sind Überdachungen, Schuppen, Gartenhäuser, Pergolen, Fassadenverkleidungen, Spielgeräte, Sichtschutzzäune, Gartentore, Zaunanlagen, Rankkonstruktionen und Baumpfähle. Unter Einfluss von UV-Strahlung und Witterung verändert sich die ursprüngliche Farbe mit der Zeit und das Holz vergraut zunehmend. Diese natürliche Vergrauung hat keinen negativen Einfluss auf die technische Qualität des Holzes. Bei Kiefernholz können je nach Verwendungszweck unterschiedliche Festigkeitsklassen relevant sein. Insbesondere bei stärkeren Brettern, Kanthölzern und Balken für tragende Konstruktionen wird die Festigkeitsklasse angegeben. In unserem Sortiment finden Sie unter anderem Kiefernholz der Festigkeitsklassen C18 und C24.
|[TIPS]
- Wenn Sie eines der Produkte zuschneiden oder ein Produkt später nicht sichtbar verbaut wird, verwenden Sie dafür nicht gleich das erste Holzstück vom Stapel. Sortieren Sie das Holz sorgfältig und verwenden Sie hierfür bevorzugt die optisch weniger schönen Stücke, Produkte mit stärkeren Unebenheiten oder einer größeren Krümmung.
- Wir empfehlen, Kiefernholz im Außenbereich möglichst ohne direkten Erdkontakt zu verbauen.
- Vermeiden Sie einen dauerhaft direkten Kontakt des Holzes mit dem Erdreich.
- Eine fachgerechte Montage ist entscheidend für ein langlebiges Ergebnis. Achten Sie insbesondere auf eine ausreichende Hinterlüftung, eine geeignete Unterkonstruktion und die korrekte Befestigung mit passenden Befestigungsmitteln.
- Wir empfehlen insbesondere im Außenbereich eine Verschraubung. Eine Befestigung mit Nägeln oder Klammern ist für viele Anwendungen weniger geeignet. Von einer ausschließlich geklebten Befestigung raten wir ebenfalls ab.W
- Wir empfehlen, Schraublöcher vorzubohren. Dadurch werden Spannungen beim Befestigen reduziert und das Risiko von Rissbildung verringert. Insbesondere bei Nadelhölzern wie Fichte und Kiefer ist dies empfehlenswert.
- Verwenden Sie hochwertige und für den Außenbereich geeignete Schrauben mit ausreichender Elastizität und Korrosionsbeständigkeit. Dadurch können die natürlichen Quell- und Schwindbewegungen des Holzes besser aufgenommen werden.
- Nach dem Ablängen empfehlen wir, die Schnittflächen mit einer geeigneten Hirnholzversiegelung zu behandeln. Dadurch lässt sich die Bildung von Endrissen reduzieren.
- Wird das Holz nicht kurzfristig verarbeitet, sollte es möglichst unter stabilen und gut belüfteten Bedingungen gelagert werden. Vermeiden Sie dabei eine dauerhaft intensive direkte Sonneneinstrahlung.
- Die Stirnseiten sind bei kesseldruckimprägniertem Holz nach dem Ablängen nicht mehr vollständig geschützt. Frisch entstandene Schnittflächen sollten deshalb mit einem geeigneten Holzschutzmittel für Schnittflächen nachbehandelt werden.
- Gartenholz kann mit einem geeigneten Holzöl oder einer Lasur behandelt werden, um Farbveränderungen zu verlangsamen und die Oberfläche zusätzlich zu schützen. Eine solche Behandlung muss regelmäßig erneuert werden. Die erforderlichen Intervalle hängen von Konstruktion, Standort und Witterungsbelastung ab.
- Eine geeignete Lasur oder Beschichtung kann das Holz zusätzlich vor Witterungseinflüssen schützen und bei fachgerechter Anwendung zu einer längeren Gebrauchsdauer beitragen.
|[NORM]
- Wir liefern kesseldruckimprägniertes Kiefernholz mit KOMO-Prüfzeichen und chromfreier Imprägnierung.
- Je nach Produkt kann das Holz gegenüber der bestellten Länge eine geringe Überlänge von etwa 0,2 bis 2 cm besitzen. Dadurch steht etwas zusätzliche Länge zur Verfügung, um das Produkt vor der Verarbeitung sauber und rechtwinklig abzulängen.
- An der Oberfläche kann vereinzelt Harz austreten. Harzaustritt ist ein natürlicher Vorgang und tritt insbesondere bei frischem Kiefernholz und bei höheren Temperaturen auf. Ausgehärtetes Harz wird mit der Zeit spröde und lässt sich anschließend leichter von der Oberfläche entfernen.
- Kiefernholz enthält vergleichsweise viele und teilweise größere Äste.
- Äste, vereinzelte Trockenrisse, geringe Splintholzanteile und je nach Sortierung auch eingeschlossenes Mark können im Kiefernholz vorkommen.
- Kesseldruckimprägniertes Kiefernholz kann kleine grünliche Flecken oder Punkte aufweisen. Diese entstehen durch die Imprägnierung und natürliche Holzinhaltsstoffe. Unter Witterungseinfluss werden diese optischen Unterschiede mit der Zeit weniger auffällig.
- Frisch kesseldruckimprägniertes Holz besitzt zunächst eine relativ hohe Holzfeuchte. Bei warmer und feuchter Lagerung kann deshalb oberflächlicher Schimmel auftreten. Dieser ist in der Regel oberflächlich und lässt sich nach ausreichender Trocknung meist abbürsten oder mit einem geeigneten Holzreiniger entfernen. Sorgen Sie während der Lagerung und nach der Montage für eine gute Belüftung.
- Für sämtliches Gartenholz gilt, dass eine fachgerechte Montage entscheidend für ein schönes und langlebiges Endergebnis ist. Dazu gehören insbesondere eine geeignete Befestigung, passende Befestigungsmittel, eine ausreichend dimensionierte Unterkonstruktion und eine gute Hinterlüftung.
- Bei Gartenholz ist grundsätzlich mit natürlichen Maßveränderungen zu rechnen. Holz quillt bei der Aufnahme von Feuchtigkeit und schwindet beim Trocknen. Diese Veränderungen wirken sich vor allem auf Dicke und Breite aus; in Längsrichtung sind die Maßänderungen wesentlich geringer. Maßabweichungen durch dieses natürliche Arbeiten des Holzes lassen sich daher nicht vollständig vermeiden. Als Folge können Verformungen, Krümmungen und Risse entstehen. Je nach Witterung und Holzfeuchte können sich vorhandene Risse später auch wieder teilweise schließen.
- Gerade die Äste, natürlichen Zeichnungen und markanten Fladerungen machen jedes Holzprodukt einzigartig und sorgen für die lebendige, rustikale und natürliche Optik der Kiefer. Äste kommen grundsätzlich vor und können in Anzahl und Größe deutlich variieren. Vereinzelt können offene oder ausgefallene Äste vorhanden sein bzw. während der Bearbeitung, Montage oder durch das natürliche Arbeiten des Holzes entstehen. Trotz sorgfältiger Qualitätskontrolle lässt sich dies bei einem natürlichen Holzprodukt nicht vollständig vermeiden.
- Gartenholz ist Bauholz für den Außenbereich. Kleine Druckstellen, Macken, leicht beschädigte Kanten oder vereinzelte Hobelspuren können daher produktions-, transport- oder materialbedingt vorkommen.
- Gartenholz wird je nach Sortiment teilweise grob auf Länge geschnitten, beispielsweise mit einer Kettensäge. Die Stirnseiten sind daher nicht grundsätzlich als sauberer Fertigschnitt zu betrachten.
- Kiefernholz kann typische Trockenrisse aufweisen. Besonders an den Stirnseiten können während der Trocknung Endrisse entstehen.
- Gartenholzprodukte können sich untereinander deutlich in Farbe und Farbton unterscheiden. Auch innerhalb eines einzelnen Holzprodukts können verschiedene Farbtöne vorkommen. Holz ist ein natürliches und einzigartiges Material. Unter Einfluss von Witterung und UV-Strahlung verändert sich die ursprüngliche Farbe im Außenbereich mit der Zeit zunehmend in Richtung Grau.
- Rissbildung ist ein natürlicher Bestandteil des Trocknungsprozesses von Holz und lässt sich nicht vollständig vermeiden. Grundsätzlich gilt: Je frischer bzw. feuchter das Holz ist und je stärker es nach der Verarbeitung noch trocknet, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit von Trockenrissen. Auch größere Holzquerschnitte neigen stärker zur Rissbildung, da die Außenseiten schneller trocknen als der noch feuchtere Kern.
|[PLUS]
|[PLUS]
- Sehr preisgünstig
- Einfach und angenehm zu bearbeiten
- Vielseitig im Außenbereich einsetzbar
|[MIN]
- Frische Schnittflächen sollten nachbehandelt werden
- Grünliche Punkte und Farbunterschiede können durch die Imprägnierung auftreten
|[GEBRUIK]
- Bau- und Konstruktionsholz für den Außenbereich
- Gartenmöbel und Spielgeräte