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Gefräst|5
Gefrästes Rundholz wird zylindrisch gefräst. Dabei werden nahezu alle Holzfasern und Unebenheiten an der Oberfläche entfernt und eine gleichmäßige runde Form hergestellt. Das Holz wird mit dem Ziel gefräst, einen geraden, glatten Pfosten mit gleichbleibendem Durchmesser zu erhalten. Besonders wenn Maß- und Formhaltigkeit, eine ebene Oberfläche und/oder eine gleichmäßige Optik wichtig sind, wird häufig gefrästes Rundholz bevorzugt. Dennoch sollten Sie auch bei gefrästem Holz aufgrund des möglichen Arbeitens des Holzes immer mit Maß- und Formabweichungen rechnen. Als Faustregel gilt: Je dünner der Pfosten und je länger das Holzprodukt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit von Verformungen bzw. Verziehen.
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Gefräste Rundholzpfähle werden häufig am Kopf abgeschrägt bzw. gefast und können zusätzlich angespitzt werden. Diese zusätzlichen Bearbeitungen werden immer in der jeweiligen Produktbezeichnung angegeben. Ein Pfosten mit abgeschrägtem bzw. gefastem Kopf kann Regenwasser besser ableiten und reduziert dadurch das Risiko von Rissbildung am Pfostenkopf. Ein angespitzter Pfosten ist an einem Ende mit einer Spitze versehen, sodass er leichter in den Boden eingeschlagen bzw. eingesetzt werden kann.
Gefrästes Rundholz eignet sich als praktischer Holzpfosten für zahlreiche Anwendungen im Garten und Außenbereich, beispielsweise für Umzäunungen, Zäune, Pergolen, Spaliere und die Führung von (Spalier-)Bäumen, als Zaunpfosten, Schaukelpfosten oder als Konstruktionspfosten für beispielsweise Spielgeräte. Gefräste Pfähle mit Spitze werden außerdem häufig für Pfahlreihen oder als Baumpfähle verwendet.
|[NORM]
- An den Enden von gefrästem Rundholz kann die Oberfläche etwas weniger sauber bzw. gleichmäßig gefräst sein.
- Auch bei einem gefrästen Holzprodukt können vereinzelt raue Stellen vorkommen. Insbesondere im Bereich von Ästen sowie bei Holzfasern, die entgegen der Bearbeitungsrichtung verlaufen, lässt sich dies nicht immer vollständig vermeiden.
- Gefrästes Rundholz besitzt eine gleichmäßige Form und ist relativ formstabil. Aufgrund des möglichen Arbeitens des Holzes sollten Sie jedoch immer mit Maßabweichungen rechnen. Als Faustregel gilt: Je dünner der Pfosten und je länger das Holzprodukt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit von Verformungen bzw. Verziehen.
|[PLUS]
- Relativ maß- und formstabil (im Vergleich zu sägerauem Holz)
- Gleichmäßige Oberfläche
|[GEBRUIK]
- Holzpfosten für den Außenbereich
- Pergola und Zaunbau
- Spalierkonstruktionen, Baumführung und Baumpfahl
- Spielgeräte und Schaukelpfosten